Aktuelles

Die etwas andere Judosafari 2020

In Coronazeiten ist Vieles anders !

Auch die Judoka konnten nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren. Nach den Lockerungen Ende Juni entschieden die Trainerinnen und Trainer der Judoabteilung ihren Sportgruppen ein alternatives Bewegungsprogramm im Aspen anzubieten.

Die geplante Judosafari für die Kinder und Jugendlichen vor den Sommerferien konnte im üblichen Rahmen auch nicht stattfinden. Der enge Körperkontakt bei den Kämpfen ist in diesen Zeiten, in denen Abstand angesagt ist, nicht angemessen.

So entwickelten die Trainerinnen und Trainer neue Ideen für eine alternative Veranstaltung im Freien. Ganz neu war auch das Konzept, die Judosafari nicht als Einzel-, sondern als Gruppenwettkampf in drei Disziplinen durchzuführen: Leichtathletik mit Weitsprung, 75 Meter-Lauf und Weitwurf mit dem eigenen Judogürtel. Geschicklichkeitsaufgaben wie Hindernislauf, Sackhüpfen und Kartoffellauf. Und beim kreativen Teil mussten vorgegebene Begriffe pantomimisch dargestellt und in der Gruppe erraten werden.

Die Judoka kämpften in ihrer Gruppe um die beliebten Tierabzeichen. Wer bekommt das Gelbe Känguru, den Roten Fuchs, die Grüne Schlange, den Blauen Adler, den Braunen Bär, den Schwarzen Panter ?

Das wird erst bei der Siegerehrung verraten !

Im September treffen sich die Judogruppen noch im Aspen zum Alternativprogramm.

Aber vorher wünschen wir allen – auch wenn Vieles anders ist – eine schöne, erholsame und gesunde Sommerzeit !

Als noch niemand ahnte …

dass der gesamte Sportbetrieb eingestellt werden würde, trainierten zwölf Judoka für das Deutsche Judo-Sportabzeichen. Die Monate Januar und Februar standen noch ganz im Zeichen der körperlichen Fitness: Kraftausdauer, Beweglichkeit / Gewandtheit, Judo-Fitness und Kreativität waren gefragt.

Unter Anleitung von Karin Gukelberger trainierten die Judoka in der Erwachsenengruppe und der Lebenshilfe-Freizeitgruppe, um ihre persönliche Fitness zu steigern und die Anforderungen des Leistungsabzeichens zu erfüllen.

Das Judo-Sportabzeichen ist in drei Leistungsklassen unterteilt: Bronze, Silber und Gold.

Die Leistungsklassen werden durch die Anzahl der Wiederholungen des Sportabzeichens bestimmt.

Aufgrund des Risikos einer Ansteckung hat das Leitungsteam der Judoabteilung den Trainingsbetrieb schon frühzeitig eingestellt. Deshalb haben noch nicht alle Judoka ihre Abzeichen und Urkunden erhalten können.

Nun auf diesem Wege: Herzlichen Glückwunsch und bleibt gesund !

Die erfolgreichen Judoka beim Judo-Sportabzeichen 2020:

Bronze:

Marquard Michael, Fabian Richter.

Silber:

Tina Etzel, Andreas Fischer, Reinhold Weber, Damien Dunker, Sven Lais, Markus Mayer, Sarina Merger, Markus Kilpper, Melanie Waibel, Simon Wilke.

Judosafari

Nun ist im Jubiläumsjahr die beliebte Safari der Kinder mit der Siegerehrung zu Ende gegangen.

Beim Wettlauf, Weitsprung und beim Medizinball-Weitwurf stellten 15 Judokas ihre Kraft und Schnelligkeit unter Beweis. Beim Japanischen Turnier auf der Judomatte mussten die Jäger Köpfchen und Geschicklichkeit zeigen, um den jeweiligen Gegner zu besiegen, der von Runde zu Runde schwerer wurde,.

Aber auch die Fantasie war gefragt. Bei der Kreativarbeit zum Thema Judo waren den eigenen Ideen keine Grenzen gesetzt und es entstanden wunderschöne Kunstwerke. Nach einem ausgeklügelten Punktesystem durch den Deutschen Judobund wurden nun die Träger der Tierabzeichen ermittelt.

Die höchste Punktzahl erreichte in diesem Jahr Jeremie Heinisch mit dem Schwarzen Panter.

Hier die Abzeichen der erfolgreichen Safarijäger:

Roter Fuchs:

Enno Böttcher, Muttalip Dagli, Johannes Holzer, Matteo Jehle, Maximilian Pothier, Luana Bidlingmaier, Saja Bettinger

Blauer Adler:

Yamin Abrighach, Silas Mittmann, Joaquin Kübler, Cora Maßen

Brauner Bär:

Jakub Michael, Lara Unterberger, Paul Schlotterbeck

Schwarzer Panter:

Jeremie Heinisch

Herzlichen Glückwunsch !

20 Jahre Judoabteilung in Hochdorf

Das Jubiläumsjahr 2019 der Hochdorfer Judoabteilung begann – wie sollte es anders sein – mit einem Aktivitätsprogramm. Seit Ende des letzten Jahres bereiteten sich die Judokas im Training auf das Sportabzeichen vor. Denn: wie wird man fit ? Natürlich mit Judo !

Die Verbesserung und Erhaltung der persönlichen Fitness ist das Hauptmotiv vieler Judokas, ob BreitensportlerInnen oder WettkämpferInnen. Das Judo-Sportabzeichen ist Fitness-Programm und Fitness-Check in einem. Es ist das offizielle Leistungsabzeichen des Deutschen Judo-Bundes. Die erforderlichen Leistungen beim Fitness-Check sind in den Bereichen Judo-Fitness, Kraftausdauer, Beweglichkeit / Gewandtheit und Judo-Kreativität zu erbringen. An der Sportabzeichen-Abnahme können Judokas ab 12 Jahren teilnehmen.

2019 haben 14 Sportlerinnen und Sportler aus der Erwachsenengruppe und der Lebenshilfe-Freizeitgruppe das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt. Ab der vierten Teilnahme kann das Sportabzeichen in Silber erworben werden.

Sportabzeichen in Bronze:

Damien Dunker, Anna-Lena Hochdorfer, Marquard Michael, Sandro Nasti, Fabian Richter, Simon Wilke.

Sportabzeichen in Silber:

Tina Etzel, Andreas Fischer, Sven Lais, Markus Kilpper, Markus Mayer, Sarina Merger, Tobias Schwarz, Melanie Waibel.

Herzlichen Glückwunsch !

Die Hochdorfer Judokas sind fit

 Hochdorfer Judokas

Auf dem Weg zum schwarzen Gürtel

Kataprüfung Judo TV Hochdorf

Reinhold Weber aus der

Judoabteilung des TV Hochdorf bereitet sich seit langem auf die Dan-Prüfung im Judo vor. Dan ist der erste Meistergrad – der Schwarze Gürtel. Ein Schlaganfall vor 7 Jahren hatte ihn kurz vor dem Ziel jäh aus dem Alltag gerissen. Mühsam kämpfte er sich wieder zurück. Trotz Einschränkungen besuchte er nach langer Reha-Zeit bald wieder das regelmäßige Judotraining und verlor sein Ziel „den Schwarzen Gürtel“  nie aus den Augen. Mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen ließ er sich auch durch Rückschläge und Hindernisse nicht beirren.

Anfang Dezember hatte er nun seinen ersten entscheidenden Termin in Ludwigsburg. Dort fand vor den Augen dreier Referenten des Württembergischen Judoverbands die so genannte Kata-Prüfung statt. Die Nage-no-Kata, die Form des Werfens, besteht aus 30 Judowürfen, die in Form, Reihenfolge, Schrittform und Ausführung genau festgelegt sind und die mit Ruhe und in Harmonie mit dem Partner demonstriert werden müssen.

Kataprüfung_R_Th_ Reinhold Weber

Reinhold Weber und sein Trainingspartner Thomas Melzer haben sich über ein Jahr lang auf dieses Ereignis vorbereitet und dafür viel Übungszeit investiert. Und die Mühen und Strapazen haben sich gelohnt! Die Wurftechniken gelangen alle sehr gut und dem Kata-Paar unterlief kein Fehler. Am Ende fanden die Prüfer nur lobende Worte und gratulierten zusammen mit dem angereisten heimischen „Fan-Club“.

Dies war nun der erste Teil der Prüfung. Nach entsprechender Vorbereitungszeit werden zwei weitere folgen – auf dem Weg zum Schwarzen Gürtel!

Herzlichen Glückwunsch!