Mordermittlungen der Wintersportler*innen in der Dieselstrasse

Am Sonntag den 30.10. war es nach 3 Jahren endlich wieder soweit und eine Gruppe von 16 Wintersportler*innen ging ins „Theater“ und besuchte das Improtheater Krimiwerke.
Bei dieser Art von Theater beteiligt sich das Publikum aktiv am „Drehbuch“ des Kriminalfalls. Das Opfer, das Tatmotiv, die Mordart, Tatzeit und Fundort sind bei diesem improvisierten Krimi offen und werden gemeinsam festgelegt. Die Lust am Mit-Ermitteln entwickelt sich im Laufe des abendfüllenden Krimis, denn die Rollen der Akteur*innen und die Ideen des Publikums ergeben die gesamte Story aus dem Stegreif. Ein einmaliger Kriminalfall entsteht.
Unsere Gruppe beteiligte sich fleißig an der Entstehung und schlussendlich auch Lösung des Kriminalfalls und konnte einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend in der Dieselstrasse genießen.
KW

Hochgebirgswanderung der Abteilung Wintersport …

unterwegs in der südlichen Granatspitzgruppe

Nachdem uns im letzten Jahr die Sudetendeutsche Hütte kurzfristig abgesagt hat und wir unsere Pläne spontan ändern mussten, unternahmen wir dieses Jahr einen neuen Anlauf.

Am Freitagmorgen, etwas verspätet um 7.30 Uhr ging es los nach Kals am Großglockner. Nach einer kurzen Mittagspause im Gasthaus Gamsalm, unserem Treffpunkt in Kals, ging es dann auch schon los.

Von dort stiegen wir gemütlich ca. 400 Höhenmeter auf, durch die Daberklamm immer entlang des Kalserbachs bis zum Kalser Tauernhaus (1.755 m).

Schon unser erster Hüttenabend war sehr unterhaltsam und interessant, da der Junior des Hüttenwirts uns auf seiner Steirischen mit außergewöhnlicher Literatur (Herbert Pixner) sehr gut unterhalten hat. Eine besondere Einlage gab auch unser Bernd zum Besten, der es sich nicht nehmen ließ, auf diesem Instrument ein paar Stücke zu spielen.

Da am Samstag das Wetter besser aussah wie angekündigt, ging es dann über die längere Variante weiter Richtung Sudetendeutsche Hütte. Am Stotzenbach-Wasserfall vorbei, über den Gipfel des Spinevitrol und den Silesia Höhenweg, immer mit Sicht auf den Großglockner bis hoch zum Gradetzsattel (2.826m).

Langsam kam auch die angekündigte Regenfront an und mit den ersten Tropfen erreichten wir aber gerade noch rechtzeitig die Sudetendeutsche Hütte auf 2.650m.

Da wir 2 Nächte auf dieser Hütte reserviert hatten, ging es am nächsten Morgen mit kleinem Gepäck bei gutem Wanderwetter an die Besteigung des Großen Muntanitz (3.232 m). Der Regen in der Nacht war ab ca. 3000 m als Schnee gefallen und hat unseren Weg über die Wellachköpfe leicht „eingezuckert“. Ein grandioser Rundumblick bietet sich dort oben. Großglockner, Großvenediger, die Zillertaler Alpen und bis weit in die Dolomiten ging unser Blick.

Nach einer Mittagspause hatten ein paar noch nicht genug und sind noch auf die Vordere Kendlspitze (3.085 m) gestiegen. Nach einem weiteren schönen Hüttenabend mit „6 nimmt“ und sehr guter Verpflegung hieß es Abschied nehmen.

Zuerst musste die Dürrenfeldscharte (2.823 m) überschritten werden. Weiter auf dem Sudentendeutschen Höhenweg ging es auf dieser aussichtsreichen Schlussetappe durch teils steile Grasflanken zum Kals-Matreier Törlhaus. Hier stärkten wir uns noch einmal für den Abstieg zurück nach Kals und den langen Heimweg.

Unser Dank geht an Kai für die tolle Vorbereitung und die Leitung der Tour. Vielen Dank auch an unsere Fahrer Johann und Lutz.

KW

Sommerferienprogramm

Mountainbiken zu den Eber-Trails mit der Abt. Wintersport des TV Hochdorf

Am Donnerstag den 25.8. fuhren wir mit 5 Kindern zwischen 11 und 7 Jahren von Hochdorf zu den Eber-Trails nach Ebersbach-Krapfenreuth. Zuerst testeten wir jedoch am Sportplatz die Trail-Erfahrung der Kids, welche alle mit Bravour bestanden.

Gleich zu Beginn strampelten wir die ersten 80 Höhenmeter zum Eisenwinkel, um dann im Wurzeltrail Richtung Rosswälden aufzulockern. Weiter ging es durch den Wald an den Rossteichen bei Sulpach vorbei und über Wiesentrails durch Bünzwangen nach Ebersbach. Zwischendurch stärkten wir uns, um in Ebersbach den langen steilen Aufstieg nach Krapfenreuth zu schaffen. Dann endlich waren wir an den Eber-Trails.

Wir alle hatten mächtig Respekt vor den Schanzen. So fuhren wir auf den flowigen Wegen, nahmen die Schanzen – oder fuhren darum herum, schauten die steilen Abstiege an, bevor wir uns doch alle herunter wagten. Benni und Torsten zeigten uns, wie man beinahe fliegend den steilsten Drop herunterfährt. Im letzten
Teil meisterten wir die Spitzkehren mit Leichtigkeit. Unten angekommen jubelten wir alle, weil wir so viel Spaß gehabt hatten, und machten uns auf den Weg zur Eisdiele. Dazwischen gab es noch ein weiteres Hindernis: die Treppen. Fast alle wagten es, die Stufen herunterzufahren. Nach dem leckeren Eis spritzten wir uns noch am
Viehmarktbrunnen nass und fuhren neben der Eisenbahnlinie Richtung Reichenbach, am Freibach vorbei, über den steilen Ziegelhof wieder zurück nach Hochdorf.

Insgesamt waren wir über 20 km mit knapp 400 Höhenmetern unterwegs. Respekt!
Die Fahrradtour hat uns sehr viel Spaß gemacht, und gerne wiederholen wir sie im nächsten Jahr!

Brigitte und Torsten