Rund um den Watzmann

Am Freitagmorgen startete eine kleine Gruppe der Wintersportabteilung um 5.30 Uhr nach Schönau am Königssee. Nach guter Fahrt und mit geschnürten Wanderstiefeln konnten wir ohne die üblicherweise sonst vorhandenen Überseetouristen auch während der Ferienzeit ohne Wartezeiten mit dem Schiff nach St. Bartholomä fahren. Der Reisebegleiter des Bootes ließ es sich auch nicht nehmen, die Maske kurz abzunehmen und mit dem Flügelhorn ein schönes Echo für uns ertönen zu lassen. Nach einer kurzen Besichtigung der Wallfahrtskirche ging es dann auch schon los. Von dort stiegen wir ca. 1.100 Höhenmeter auf bis zum Kärlingerhaus am Funtensee (1.638 m).

Dank des Coronaviruses mussten wir zwar den eigenen Schlafsack, ein Spannbetttuch und das Kissen selbst mitnehmen. Dafür hatten wir ungewöhnlich viel Platz, da nur 60 von 180 Betten belegt wurden.

Am Samstag ging es dann weiter über das Riemannhaus und den Eichstädter Weg, mitten durch das Steinerne Meer zum Ingolstädter Haus (2.119 m).

Nach einem schönen Hüttenabend machten wir uns am nächsten Morgen dann schon wieder auf den Rückweg. Vom Alpenvereinshaus folgten wir dem leicht abfallenden Wanderweg (Mark.-Nr. 411) bis zu einer Wegverzweigung. Hier mussten wir die zuvor abgestiegenen 200 Höhenmeter mit kleinen Klettereien wieder aufsteigen zum Hundstodgatterl (2188 m) hinauf. Kurz bevor wir oben angekommen sind, setzte leichter Regen ein und bei stetigem Auf und Ab erreichten wir dann durch den Hundstodgraben und über latschenbewachsene Schrofen den Trischübelpass (1798 m) mit großartigem Blick auf den Watzmann. Unser Weg ging weiter links ab zur Wimbachgrießhütte, in der wir uns bei einer kurzen Mittagspause trockneten. Danach hörte es auf zu regnen und die Sonne kam wieder heraus, die uns auf dem langen Weg durch das Wimbachtal noch einen herrlichen Abschluss bescherte, auch wenn uns dabei noch ganz schön warm wurde.

Unser Dank geht an Kai für die tolle Vorbereitung und die Leitung der Tour. Vielen Dank auch an Oliver für unseren Transport.

KW

Die Berge haben uns wieder

– Zweitagesradtour der Abteilung Wintersport des TV Hochdorf –

Nach zahlreichen Wochen mit Sehnsucht nach unseren Bergen führte uns unsere erste Vereinsausfahrt nach der Lockerung der Coronamaßnahmen nach Tirol ins Alpbachtal.
Diesmal reisten wir bereits Freitagabend an und genossen noch etwas das beeindruckende Panorama des Inntals. Somit konnten wir Samstagmorgen schon früh mit den Rädern in zwei Gruppen starten. Die Tour der Mountainbiker führte von Reith im Alpbachtal über den Reitherkogel bis auf’s Wiedersbergerhorn. Nach rund 1700 Höhenmetern wussten wir abends, was wir getan hatten.
Die Tourenradler fuhren entlang des Inntalradweges von Rattenberg bis Kundel. Ein leichter, aber langer Anstieg führte bis nach Mariastein, wo die Besichtigung der Wallfahrtskirche für ein bisschen kulturelle Abwechslung sorgte. Der Rückweg führte über Schönau nach Breitenbach, hier wurde die verbrauchte Energie bei einem Mittagessen wieder aufgetankt. Am Reintaler See legten unsere Tourenradler eine Badepause ein, bevor die Fahrt über Kramsach zurück nach Brixlegg führte.

Sonntag eroberten wir gemeinsam die Weitläufigkeit des Tales und der Berge auf der Alpbacher Panoramarunde. Startpunkt war das kleine Bergdorf Alpbach. Von hieraus radelten wir bei strahlendem Sonnenschein entlang der einen Seite des Tales bis nach Inneralpbach, die andere Talseite führte uns dann zurück bis nach Reith. Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es zurück zum Ausgangspunkt. Der krönende Abschluss des Wochenendes war ein Sprung ins kühle Nass des Reither Badesees, bevor wir nach einem gelungenen Wochenende wieder die Heimreise antraten.