Hochgebirgswanderung der Abteilung Wintersport – unterwegs im Dreiländereck

Am Freitag, dem 7.8. morgens startete unsere Hochgebirgswanderung in Richtung Nenzing. Nach einer gemütlichen Pause bei der Bäckerei Hosp fuhren wir weiter zur Feuerwehr, wo wir auf dem großen Parkplatz unsere Fahrzeuge abstellten. Eine Premiere gab es in diesem Jahr: Zum ersten Mal nutzten wir den Wanderbus. Dieser brachte uns bequem die rund 16 Kilometer und 837 Höhenmeter hinauf in den Nenzinger Himmel.
Von dort aus wanderten wir gemütlich auf dem Fürstin-Gina-Weg hinauf zur Pfälzer Hütte im Fürstentum Liechtenstein. Da das Wetter am Kamm kurzfristig schlechter wurde, verzichteten wir auf die Gipfelbesteigungen von Spitz und Gorfion. Den Augstenberg mit seinen 2.359 Metern ließen wir uns jedoch nicht nehmen.
Bei unserer Ankunft an der Pfälzer Hütte hatte sich das Wetter bereits wieder gebessert. Die Sonne zeigte sich und so konnten wir den Abend gemütlich im Freien bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück mit leichtem Gepäck auf den Hausberg der Pfälzer Hütte: den Naafkopf (2.571 m). Dieser Gipfel ist etwas Besonderes, denn hier treffen die Grenzen von Österreich, Liechtenstein und der Schweiz aufeinander.
Nach der Rückkehr zur Pfälzer Hütte wurden die Rucksäcke wieder geschultert und wir machten uns auf den Weiterweg zur Schesaplanahütte auf der Schweizer Seite. Da wir dort zwei Nächte reserviert hatten, konnten wir am nächsten Morgen mit leichtem Gepäck zur Königsetappe unserer Wanderung aufbrechen: der Besteigung der Schesaplana (2.965 m).
Bei bestem Wanderwetter wählten wir den von Kai vorgeschlagenen Weg über den Schweizersteig. Der Steig erwies sich als besonders abwechslungsreich und führte teilweise durch felsiges Gelände. Mit Verseilungen und dem Schwierigkeitsgrad T4 war dieser Abschnitt eine echte alpine Herausforderung – und zugleich ein wunderschönes Bergerlebnis.

Oben angekommen, waren wir nicht allein. Das hervorragende Wanderwetter und die Schesaplana als bekannter Aussichtsgipfel sorgten für regen Besuch. Nach einer ausgiebigen Gipfelpause machten wir uns, vorbei an der Totalphütte und durch die Gamslucke auf den Rückweg zur Schesaplanahütte.
Am Montag hieß es schließlich Abschied nehmen. Über den Höchwäg wanderten wir zum Chlei Furgga Salarueljoch. Von dort führte der Weg zunächst durch Geröllfelder und anschließend über schöne Almwiesen zurück in den Nenzinger Himmel. Unser Wanderbus war für 17 Uhr bestellt, sodass noch genügend Zeit blieb, die letzten Stunden der Tour gemütlich ausklingen zu lassen. Zwei Stunden konnten wir die Köstlichkeiten der Käserei im Nenzinger Himmel genießen, bevor es mit dem Wanderbus wieder zurückging.
Eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Hochgebirgstour mit vielen schönen Momenten, tollen Gipfelerlebnissen und beeindruckenden Ausblicken in drei Ländern ging damit zu Ende. Unser besonderer Dank gilt Kai für die hervorragende Vorbereitung, die Leitung der Tour und seinen Fahrdienst. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Lutz fürs Fahren.

KW