TuJu-Stars Landesfinale 2022 – Lorch




Dramatischer geht es nicht! Was die ca. 50 Zuschauer in der Breitwiesenhalle am Samstag erleben durften, passiert tatsächlich sehr selten. Nach 4,5h Spielzeit fielen sich die Spieler des TV Hochdorf jubelnd in die Arme. Mit einem 9:7 hat man jetzt den Relegationsplatz und damit auch die Chance in der Landesliga zu bleiben erreicht. Aber wie kam es dazu?
In den Eingangsdoppeln ging Hochdorf mit 2:1 in Führung – Hees/ Waldinger und Schrimpf/Deniz konnten jeweils den 5. Satz knapp für sich entscheiden. Peller/Spelter mussten dem Gegner den Sieg überlassen.
Im Einzel verpasste M. Hees ganz knapp den Sieg und verlor mit 10:12 im 5. Satz. Gleichzeitig hatte N. Peller gegen die überragende gegnerische Nr. 1 leider keine Siegchance. Im mittleren Paarkreuz konnte A. Waldinger nach 0:2 Sätzen den Gegner im 5. Satz mit einem Traumtopspin zum 11:9 niederringen, während M. Schrimpf trotz dreier Matchbälle sein Spiel im 5. Satz mit 9:11 abgeben musste. Jedes Spiel war an Dramatik nicht zu überbieten. Dann kam das hintere Paarkreuz mit I. Deniz und C. Spelter und konnte die Nerven der Zuschauer mit zwei soliden und clever herausgespielten Siegen etwas beruhigen. Zur Halbzeit führte Hochdorf mit 5:4.
Im Spiel der zwei Spitzenspieler musste auch M. Hees die spielerische Überlegenheit seines wirklich überragenden Gegners anerkennen und ihm den Sieg überlassen. An der Nebenplatte sorgte jedoch N. Peller mit einer feinen Leistung für die Hochdorfer Führung. Im mittleren Paarkreuz führte A. Waldinger mit 2:1 und 10:5 im Spiel der beiden 3er gegeneinander. Fassungslos mussten die Zuschauer mit ansehen, wie der nervenstarke Gegner, der ja schon gegen Schrimpf drei Matchbälle abgewehrt hatte, das Spiel drehte und das Spiel im 5. Satz gewann. Auch M. Schrimpf verlor sein Spiel, aber wiederum waren es I. Deniz und C. Spelter, die mit zwei soliden Siegen für eine 8:7 Führung sorgten.
Nun kam es zum Duell der beiden Doppel 1. Die Anspannung der 4 Akteure war deutlich spürbar, denn der Gewinner des Doppels erreicht die Relegation, der Verlierer steigt direkt ab. Das gegnerische Doppel mit ihrer überragenden Nr. 1 war bisher eins der besten Doppel in der Landesliga mit bis dahin acht Siegen und nur zwei Niederlagen. Dagegen hatten Hees/Waldinger zu dem Zeitpunkt eine Bilanz von drei Siegen und sechs Niederlagen. Dazu ein völlig niedergeschlagener Waldinger, der natürlich seinem fast gewonnenen Einzel hinterher trauerte.
Und dann passierte etwas, was den Sport so schön und spannend macht. Auf einmal spielten sich Waldinger/Hees in einen Spielrausch hinein und konnten das hoch favorisierte gegnerische Doppel niederkämpfen und mit einer Superleistung 3:1 besiegen! Der Jubel danach war unbeschreiblich, auch wenn die Gegner einem leid taten, denn auch sie hatten toll gekämpft und haben mit dieser Leistung den Abstieg nicht verdient.
Vielen Dank den Zuschauern für die tolle Unterstützung und Gratulation an die Mannschaft des TV Hochdorf für diese grandiose Leistung!
Aufgrund der der Verordnung der Landesregierung und der Gemeinde Hochdorf zum Virus SARS-Cov2 (Corona) hat der TVHochdorf den Trainingsbetrieb komplett eingestellt. Auch die Geschäftsstelle bleibt bis auf weiteres geschlossen !! Wichtige Vorgänge können per Email an mail: geschäftsstelle@tvhochdorf.de gesendet oder in den Briefkasten an der Geschäftsstelle geworfen werden Der Vorstand
TV Hochdorf und TV Holzheim – so erfolgreich wie lange Jahre nicht…!
Am 30.05.2019 fuhren wir am Morgen zu viert gen Schweinfurt.
Da Annette Eberle erst um 14:00 Uhr ihrem Wettkampfbeginn hatte, konnten wir gemütlich und entspannt anreisen. Nach dem einen oder anderen Stau auf der A7 erreichten wir Schweinfurt, eine Stunde vor Wettkampfbeginn. Annette begann ihren Wettkampf am Boden. Auf einer dünneren Airtrack-Bahn gelangen sämtliche Sprünge einfacher und besser. Da wir diesen Luxus zu Hause nicht haben, hatten wir hier, nach kurzer Gewöhnungsphase, perfekte Bedingungen.
Nach dem Boden folgte für Annette als nächstes der Sprung. Sie zeigte einen ordentlichen Handstützüberschlag über den Sprungtisch.
Wir konnten dort beobachten, dass der Kasten und das Pferd im Wettkampfgeschehen heute keine Rolle mehr spielen. Der Sprungtisch hat diese Geräte mittlerweile komplett ersetzt.
Mit strengen aber gerechten Wertungen beendete Annette den Turn-Teil Ihres Wettkampfes.
Weiter ging es zur Leichtathletik ins Willy-Sachs-Stadion. In einem großen Stadion fanden wir optimale Bedingungen vor. Auch der Wettergott meinte es gut mit 22 Grad.
Nach kurzer Aufwärmphase und ohne langes Warten, ging es für Annette weiter am Standweitsprung, den sie um 10 cm verbessern konnte. Nach eine guten 100 m Lauf konnte Sie Ihren Wettkampf zufrieden beenden.
Nach dem Bezug unserer Unterkunft, stürzten wir uns am Abend in das Turnfestgeschehen am Marktplatz. Wir genossen das Wetter und die Turnfestatmosphäre und speisten im typisch fränkischen Lokal.
Doch für Party war heute noch keine Zeit!
Nach einem kurzen Drink machten wir uns um 22:00 Uhr auf den Heimweg. Am Freitag hatten Anja Schauerhammer, Arnold Watzin und Otto Roos ihren Wettkampf.
Ausgeruht trafen wir uns am Freitagmorgen um 08:30 Uhr zum Frühstück. Um 11:00 Uhr begann Anja mit Gymnastik, um 13:00 Uhr Otto mit Turnen und um 14:00 Uhr Arnold im Stadion.
Anja begann nun mit Ball und Seil. Nach langem Warten durfte sie zuerst ihre Ball Übung zeigen, dann kurz danach ihre Seilübung. Trotz sehr ordentlich gezeigter Übungen wurde sie, aufgrund des neuen Wertungssystems, beides Mal sehr streng bewertet. Nach kurzer Rückfrage und mit neuen Erkenntnissen verließen wir diesen Wettkampfort. Ärgerlich, aber nun auf zum Turnen.
Otto Roos begann mit Sprung. Nach kurzem Einturnen zeigte er eine perfekte Übung und wurde mit nahezu voller Punktzahl belohnt. Anja turnte sehr gut am Boden ihre P7, die Höchstschwierigkeitsstufe in ihrer Altersklasse. Wieder wurde sehr streng gewertet und sie war verständlicherweise einfach unzufrieden mit dem Verlauf.
Inzwischen hatte Ottsche eine sehr gute Barren- und Reckübung absolviert. Gemeinsam machten wir uns auf zum Reck, Anjas letztem Gerät. Nach dem Einturnen im Gewusel von vielen Jungturnerinnen, wurde der Wettkampfbetrieb plötzlich unterbrochen. Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann, ein Staatssekretär und Alfons Hölzl der Präsident des bayrischen Turnverbands und des Deutschen Turnerbundes betraten die Halle. Nach einer Ansprache mit entsprechender Huldigung, konnte der Wettkampf fortgesetzt werden und Anja konnte sich wieder auf Ihre Reckübung konzentrieren. Nach all dem Ärger davor, kleinen Hinweisen von uns, die sie optimal umsetzte, turnte sie eine perfekte Reckübung und erhielt fast die volle Punktzahl. So hatte ihr Wettkampf mit diesem Paukenschlag doch ein positives Ende gefunden.
Nach der Übung und vor Übergabe der Wettkampfkarte erhob sich das Wertungsteam, gratulierte ihr zu dieser aus deren Sicht besten Übung des Tages und überreichte ihr die Wettkampfkarte.
Nun machten wir uns auf zum Stadion.
Ottsche machte sich bereit für seine letzte Disziplin, den Standweitsprung. Mit einer tollen Weite von 2,18 m beendete er sehr zufrieden seinen Wettkampf.
Arnold hatte den Standweitsprung schon hinter sich und stand am 50 m Lauf bereit zum Start. Leider hatte man dort Probleme mit der automatischen Zeitmessung und Arnold musste 2 x laufen. Ärgerlich, aber Arnold wäre nicht Arnold: Er lief im zweiten Lauf schneller, als im ersten Lauf. Was will man mehr!
Weiter ging es für ihn zum Kugelstoßen. Mit hervorragenden 8,72 m schritten wir zufrieden von dannen. Arnold beendete nun seinen Wettkampf mit einer ordentlichen Weite am Vollballweitwurf.
Kurzes Frischmachen in der Unterkunft und wieder in die Schweinfurter Innenstadt. Nach leckerer Stärkung im fränkischen Biergarten, ging es zum Marktplatz. Mit musikalischer Begleitung von der Bühne und reichlich Secco ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Der nächste Morgen hielt positives für uns bereit.
Unsere Platzierungen standen fest:

Anja Schauerhammer Turnfestsieger
Annette Eberle 2. Platz
Otto Roos Turnfestsieger
Arnold Watzin 6. Platz in einem sehr engen Teilnehmerfeld
—- so erfolgreich waren die TVH’s schon lange Jahre nicht mehr —-
Nun stellt sich vielleicht eine Frage:
Warum treten die Turner für zwei verschiedene Vereine an?
Bei mehr als 2 Turnern pro Verein ist ein Kampfrichter für den Wettkampf zu stellen. Da wir diesen nicht stellen konnten, hätte es den Verein eigentlich 100 € gekostet. Diese 100 € konnten wir so sparen.
Am Samstag hatten wir Karten für die Turngala. Ganz geflashed, nach einem 1,5 stündigen abwechslungsreichen Programm auf hohem Niveau und zahlreichen Höhepunkten machten wir uns auf zum Kongresszentrum, besuchten die Fachmesse und fachsimpelten im Trendsportpark. Nach dem Handstand-TÜV machten wir uns zufrieden auf den Heimweg.
Eine tolle und erfolgreiche Turnfestzeit liegt hinter und wir freuen uns auf 2020 in Ludwigsburg!
Bericht Turnfest
Am 31.05. war unser Wettkampftag und wir machten uns um 06:30 Uhr auf den Weg zum Turnfest. Zum ersten Mal in der Turnfestgeschichte hatten die Teilnehmer eines Vereins den gleichen Wettkampftag und einen gemeinsamen Beginn, egal zu welche Art von Wettkampf und in welcher Alternsklasse sie antraten.
Überpünktlich, sportlich und mental gut eingestellt kamen wir in Weinheim an. Nach kurzer Orientierungs- und Ruhephase starten wir konzentriert in der ersten Disziplin. Hans und Otto Roos traten um 10:00 Uhr bei Barren und Reck an. Arnold Watzin und Annette Eberle begannen beim Rope Skipping in der Halle nebenan. Anja Schauerhammer musste mit dem Seil im Nachbarort Hemsbach antreten.
Zur den nächsten Disziplinen traten Arnold und Hans im Sepp-Herberger-Stadion zur Leichtalethik an, Otto Roos beim Sprung in der AC Weinheim Halle und Annette wartete auf Antje und Anja, die ebenfalls noch Rope Skipping machte. Anschließend ging es für Annette zum Sprung. Gute 1,5 Jahre hatte sie trainiert, um zum ersten Mal eine Handstützüberschlag über den Sprungtisch bei einem Wettkampf zu zeigen. Etwas Aufregung, aber mental gut drauf und bestens betreut, sprang sie sauber und erhielt eine super Bewertung. In diesem Zusammenhang gilt, außer an Hans und Ottsche, auch ein herzliches Dankeschön an Anja und Antje vom TV Holzheim, die das Training am Sprungtisch zu Wettkampfbedingungen ermöglichten.
Beflügelt vom Erfolg ging es weiter zum Boden, den Anja nahezu perfekt mit 0,5 Punkten Abzug und Lob der Kampfrichter turnte. Hans und Ottsche hatten leider Pech mit Ihren Kampfrichtern. Sie wurden äußerst streng gewertet und erhielten für Kleinigkeiten unverhältnismäßig viel Abzug.
Hans trat in der Leichtatlethik beim Standweitsprung und Arnold beim 50 m Lauf und Standweitsprung an. Da Sie Ihre Bestleistungen nicht wie gewünscht abrufen konnten, waren beide verständlicherweise unzufrieden. Annette war zufrieden. Der 100 m Lauf mit 5 jungen Männern und der Standweitsprung liefen trotz der Mittagshitze sehr gut.
Auch bei Anja am Reck, gab es nichts zu meckern. Von großer Trainer- und Unterstützerschar begleitet, turnte sie in der zweithöchsten Schwierigkeitsstufe eine perfekte Übung und bekam die volle Punktzahl. Herzlichen Glückwunsch!
Ein Dankeschön auch an Ottsche, der 4 h in voller Hitze beim Kugelstoßen Kampfrichter „für uns“ machte. Dadurch entstanden für den Verein keine zusätzlichen Kosten, weil man ab 3 Wahlwettkämpfern pro Verein einen Kampfrichter stellen muss.

Zu einem entspannten und gemütlichen Abschluss trafen wir alle nach dem Wettkampfende im Stadion wieder.
Für einen Teil der „Mannschaft“ ging es danach zu einer im doppelten Sinn heißen und atemberaubenden Turnfestgala.
Am Freitag trafen wir uns im Turnfestzentrum, fachsimpelten und probierten neue Turngeräte aus und hatten eine schöne gemeinsame Zeit. Anja und Annette versuchten sich, wie in Ulm 2016, an den 4XF Games. Diese Games sind vergleichbar mit einem Zirkeltraining. Es gilt in einer vorgegebenen Zeit von 5 Minuten möglichst viele Stationen zu durchlaufen und dafür Punkte zusammeln. Anja war sehr erfolgreich und kam unter die besten sechs. Sie durfte am nächsten Tag zum Finale antreten. Nach dem Abendessen in der Stadt verbrachten wir eine schöne Zeit am Amtshausplatz. Dort spielte Musik und wir verweilten ausgelassen an einer Wein-Prosecco-Insel. Zu später Stunde machten wir uns bestens gelaunt auf den Heimweg.
Am nächsten Tag wollten wir Anja bei Ihrem 4xf Game-Finale unterstützen. Schwere Gewichte, noch anspruchsvollere Übungen, viel Sonne und Konkurrenz aus einem Weinheimer Athletic-Club liessen vermuten, dass das kein Spaziergang werden würde. Aber Anja kämpfte eisern, schlug sich toll und wurde hervorragende 4.
Nach einem 1 ½ stündigen Soire am Abend, eine Zusammenfassung der schönsten und besten Vorführungen und Shows des Turnfestes, traten wir unsere Heimreise an.
Es bleibt die Erinnerung an ein sonniges, gut organisiertes und schönes Turnfest und ein gutes Zusammengehörigkeitsgefühl.
Landesturnfest in Ulm 28.07.-31.07.2016
Die erste Gruppe reiste am 28.07.2016 zum Gruppenwettkampf 4 in motion an. Um 11.10 Uhr starteten die 3 Turnerinnen aus 2 Vereinen und turnten an 4 Geräten auf Zeit einen guten Wettkampf. Leider war die Wertung, wegen einer ärgerlichen Zeitstrafe, nicht zufriedenstellend, aber es hat Spaß gemacht und es war eine tolle Erfahrung. Wir sind auch beim nächsten Mal wieder dabei!
Am Freitag kundschafteten wir die vielen Mitmach-Angebote aus, ließen uns von den Show-Vorführungen inspirieren und nahmen an den 4XF Games teil. Das ist eine Art Workout und erinnert an das altbekannte Zirkeltraining. Auf dem Münsterplatz galt es innerhalb von 5 Minuten Punkte zu sammeln und die Geräte/Übungen so oft wie möglich zu absolvieren. In der Tageswertung belegte Anja Schauerhammer vom TV Holzheim den 5. Platz und Annette Steinhauser vom TVH den 11. Platz.
Am Abend hatten wir Karten für die Sportgala. Unter der Regie von C. & G. Oppold und dem Moto FarbArt wurde uns eine falbenfrohe und abwechslungsreiche Show mit rasanten Wechseln geboten. Vereine, wie der VFL Kirchheim und der TSV Gruibingen, wirkten mit.
Fazit: Beim Turnerbund in Schwaben und Baden geht was!

Turn-Show-Team des VFL Kirchheim
Am Samstag stand unser Wahlwettkampf auf dem Programm. Jeder hatte 4 Disziplinen zu absolvieren. Beginn war um 10.00 Uhr für Anja, Arnold und Annette in der Keplerhalle beim Rope Skiping. Weiter ging es mit Leichtathletik im Donaustadion. Dort trafen wir dann auf Fabian Peschke, Hans und Otto Roos.
Bei den einzelnen Disziplinen traf man sich immer wieder und unterstützte sich gegenseitig lautstark. So konnte noch je nach Disziplin der ein oder andere Zentimeter, Meter oder Sekunde rausgeholt werden. Zum Abschluss trafen wir uns wieder in den Messehallen beim Gerätturnen. Dort beendeten wir unseren Wettkampf und verbrachten im Anschluss noch gesellige Stunden auf dem Messegelände, bevor wir am Abend zur Heimfahrt aufbrachen.
Unsere Platzierungen:
Otto Roos 2. Platz
Arnold Watzin 5. Platz
Hans Roos 7. Platz
Fabian Peschke 23. Platz
Anja Schauerhammer 7. Platz
Annette Steinhauser 20. Platz
Am Sonntag, dem 17.03.2019 brach eine 39-Frauen und 3-Mann starke Gruppe aus Hochdorf auf in Richtung Porsche Arena in Bad Cannstatt. Jeder Einzelne ist verbunden mit der Abteilung Wettkampfgymnastik des TV Hochdorf. Die jüngste Teilnehmerin des Ausflugs zählt gerade Mal vier Jahre – und der Älteste? – Haben wir vergessen ;)
Von der kleinen Schwester, über die aktive Gymnastin, bis hin zu sportbegeisterten Eltern, haben wir jeden mitgenommen, der Lust hatte sich Spitzensport vom Feinsten anzuschauen. Zwar Gerätturnen nicht exakt unsere Sportart, doch als Sportgymnastin fühlt man sich auch zu den Turnern verbunden, da wir dem gleichen Dachverband angehören.
Moderator und Ex-Turner Philipp Boy leitete durch den Weltcup im Rahmen des alljährlichen DTB-Pokals in Stuttgart, der normalerweise in der SCHARRENA ausgetragen wird. Doch dieses Jahr im Herbst findet die Turn WM in der Stuttgarter Porsche Arena statt und so fungierte das aktuelle Event als „Warm-Up“.
Sportlich gesehen wurden wir verwöhnt von neun der besten Turnerinnen weltweit und so verfolgten wir gespannt die Höchstleistungen der Elite. Mit dabei waren beim Weltcup unter anderem die unangefochtene Königin des Turnens aus den USA: Die 21-jährige Simone Biles, sowie die 25-jährige Wahl-Stuttgarterin Elisabeth Seitz. Die beiden haben wohl die meisten Fans in die ausverkaufte Porsche Arena gelockt.
Die Stimmung beim Wettkampf war riesig und unsere Gruppe verfolgte abwechselnd mucksmäuschenstill, dann wieder lauthals jubelnd den Verlauf. Die gelungene musikalische Untermalung des Wettkampfes heizte das Publikum ordentlich auf.
Simone Biles gewann am Ende verdient mit hochkarätigen Übungen an Sprungtisch, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Die blutjunge Anne-Marie Padurariu aus Kanada (16 Jahre) erkämpfte sich Silber und freute sich wie ein Honigkuchenpferd über ihren Erfolg. „UNSERE“ Eli (Elisabeth) Seitz stieg schließlich sichtlich glücklich und zufrieden auf das dritte Treppchen und ließ somit die Arena noch ein weiteres Mal toben und beben.
Ein rundum gelungener Ausflug, organisiert von Trainerin Lena Draffehn – vielen Dank für die Organisation!
Viel Glück hatten wir mit dem Wetter im Jahr 2017. Das Traininglager 2017 in Niederwasser im Schwarzwald war wie jedes Jahr wunderbar.

Trainingswochenende wie immer in Niederwasser bei bestem Wetter.
